Psychomotorik

Seit dem Schuljahr 2018/2019 findet an der Michael-Ende-Schule für einige Kinder der Stufe S1 und einer jahrgangsgemischten Fördergruppe Psychomotorik statt. Ziel der Psychomotorik ist es, die Persönlichkeitsentwicklung eines Kindes durch Bewegung positiv zu beeinflussen.

Psychomotorik geht nach Kipard von…

einem überaus engen Kontext zwischen psychischer, motorischer und kognitiver Entwicklung des Kindes aus…“

STACHELHAUS: ÜPS! Übungsprogramme für den Psychomotorisch-orientierten Sportunterricht. Schorndorf 2005, S. 9). 

Die Schülerinnen und Schüler bekommen die Möglichkeit, konkrete Erfahrungen zu sammeln, ihre Wahrnehmungs- und Bewegungsmuster auszubilden und somit eine Grundlage für die Ausbildung und Verbesserung kognitiver Fähigkeiten zu schaffen. Im Rahmen der Psychomotorik werden verschiedene Kompetenzen gestärkt:

  • Aufbau der Ich-Kompetenz: Sich selbst und seinen Körper erfahren, erleben und kennen lernen.
  • Aufbau der Sachkompetenz: Sich aktiv mit der Sachwelt auseinandersetzen und sie gebrauchen lernen.
  • Aufbau der Sozialkompetenz: Auf andere Personen eingehen können und gleichzeitig seine eigenen Bedürfnisse erkennen und berücksichtigen.

Weitere Schwerpunkte sind:

  • Koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten (Gleichgewicht, Orientierung, Reaktion, Rhythmus uvm.)
  • Grob- und Feinmotorik
  • Kondition
  • Spannung und Entspannung
  • Sprachförderung durch Bewegung
  • Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen
  • Sozialverhalten und Teamfähigkeit
  • Wahrnehmung
  • Kreativität
  • Konzentration